Zustandsbericht

25. November 2009

Dieses Jahr hört anscheinend genauso auf wie es angefangen hat: Mehrere Familienangehörige in stationärer oder ambulanter Behandlung im Krankenhaus. Die sich kümmern gehen mittlerweile auch am Stock. Andere sind so in ihrem Job eingebunden, das beinahe kein Privatleben mehr möglich ist.

Und ich? Ich bin nicht mehr ganz so müde, mit dem Cortison gehe ich jetzt gaaaanz laaaaaaaaaaangsam zurück. Dafür kommen teilweise die Muskelschmerzen zurück, aber nicht mehr permanent. Nur konzentrieren kann ich mich noch nicht so gut. Sollte ich mich doch langsam bekrabbeln. 3 mal auf Holz Klopf.

Depressionen

12. November 2009

Deutschlands erster Torhüter hat sich das Leben genommen, da er an Depressionen litt. Mein erster Gedanke war: Welch eine Verschwendung.

Warum muß eine solche Krankheit verheimlicht werden? Aber andere Beispiele zeigen es ja, das die Betroffenen von der Umwelt nicht akzeptiert werden. Also fleißig eine Rolle spielen, die ja auch das Selbstbild aufrecht hält.

Wer will denn auch krank und schwach sein? Und schon gar nicht an er Krankheit leiden, die die Seele betrifft. Es ist schwer nachzuvollziehen, für Menschen, die diese Krankheit nicht haben, wieviel Kraft es kostet, jeden Tag aus dem Bett zu kommen. Sich zu waschen, zum Friseur zu gehen und ähnliches. Wäsche zu waschen…

Ich bewundere Menschen, die das Glück haben, gesund zu sein. Bin ich neidisch? Ja, irgendwie schon. Denn irgendwo immer Knüppel zwischen die Beine geworfen zu bekommen, sobald man sich in Bewegung setzt. Ich möchte mich so gerne positiv sein, positiv schreiben, mich für positive Sachen interessieren…. Dann kommt eine Schmerzattacke, Müdigkeit oder halt irgendwas anders. Manchmal könnte ich nur kot….

Wie geht es mir heute?

10. November 2009

Puls fühlen, Blutdruckmessen, Wetter beobachten, Kaffee trinken.

Wenigstens nicht mehr so abgrundtief müde. Hab auch lange genug geschlafen. Meine guten Vorsätze sind alle zunichte gemacht. Mein gut ausgeklügelter Zeitplan. Ich sollte mir so Sachen nicht vornehmen. Eher jeden Tag schauen: Wie geht es mir heute? Dann kann ich mir was vornehmen. Ich setze mich immer zu sehr unter Druck und dann geht gar nichts mehr.

Der Garten muß winterfest gemacht werden, der Wäscheberg zum Bügeln ist immens hoch und es kommen noch ein paar Geburtstage (Feiern), Weihnachten, Plätzchen backen möchte ich dieses Jahr auch mal.

Wie wäre es mit Nähen, Fotografieren, Geocachen, Wandern, Fitneß, Stricken….. Autsch ich geh wieder ins Bett.

Mal wieder ……………..

10. November 2009

Ich bin häufig so müde, das ich beim Frühstücken fast einfach wegkippe. Mir ist dann schwindelig. Deshalb hab ich das Cortison erhöht und damit geht es dann auch ein bißchen besser.

Ich kriege einfach keinen strukturierten Tag deshalb hin. Aufstehen, hinlegen, aufstehen, hinlegen. Besondere, kräftezerrende Tage werden besonders bestraft. Mit Müdigkeit.

Kräftezerrend heißt auch schöne Tage, die eigentlich Kraft geben sollten. Aber ein bißchen zuviel wird auch bestraft.

Ich möchte soviel machen, interessiere mich für soviel und trotzdem kriege ich nix auf die Kette. Alles versinkt im alltäglichen Allerlei.

Grippeschutzimpfung, Lupus

22. September 2009

und selbstgemachter Streß

Vor knapp 2 Wochen habe ich mich gegen Grippe impfen lassen. (Nein, nicht gegen die Schweinegrippe). Menschen mit angeschlagenem Immunsystem sollen sich nun mal impfen lassen.
Mach ich auch schon seit ein paar Jahren. Aber diesmal hat es mich echt erwischt. Es fing an mit einer kleinen Beule an der Einstichstelle, dann kam leichtes Halskratzen hinzu. Und nun hab ich immer noch Kopfschmerzen und starke Muskelschmerzen. Vor allen Dingen diese Müdigkeit. Ich kann mach auf kaum was richtig konzentrieren. Langsam könnte der Kelch aber auch wieder weitergehen.

Da ich ja keinen normalen Arbeitstag mehr habe, muß ich mir meine Tage selbst strukturieren. Als ich noch in Brot und Arbeit war, hätte ich gedacht: na ja, so schwer kann das nicht sein.
Ist es aber. Und anscheinend habe ich mit meiner Strukturrierei etwas übertrieben….. Das Ganze artete in Streß aus und zusammen mit der Impfung….

Lupus

16. September 2009

Es hat mich wieder erwischt. Gestern waren meine Hände so unbeweglich, das ich mehr Cortison nehmen mußte und ich war mal wieder sooooooooooooo müde. Gestern nachmittag mußte ich erstmal ein paar Stündchen schlafen. Dafür hätte ich heute nacht Bäume ausreißen können, Cortison puscht mich zusätzlich dann auch noch immer so.

2 neue Familienmitglieder

16. September 2009

Bisher lebten 6 Wellensittiche in unserem Wohnzimmer:
5 Hähne und 1 Henne
Max, Alfredo, Flocke, Papillion, Jack und Maja.

Leider haben die Hähne ihren Job zu genau genommen und Maja bis kurz vorm platzen gefüttert. Um das zu verhindern, mußten wir sie immer wieder von den anderen trennen, damit sie auch mal wieder alleine futtern gehen kann und den Kropf nicht immer vollgestopft bekommt.
Leider war das natürlich sehr unschön. Andauernd raus aus dem Schwarm und wieder rein in den Schwarm……

Nun haben wir noch 2 Hennen aufgenommen. Seit vorgestern abend sind sie da. 2 – 3 Jahre alt und zicken sich ganz schön an. Soviel Streit sind wir von dem Kleinschwarm gar nicht gewohnt.

Jetzt müssen sie noch durch die tierärztliche Untersuchung und dann schaun wir mal, wann sie zu den anderen dürfen. Und denen dann zeigen, wo es lang geht.

Erste Schritte mit meiner Digitalkamera

11. September 2009

Ich lerne.

Ich lerne Fotografieren. Und im Moment Theorie. Im letzten Jahr habe ich mir eine Digitalkamera gekauft. Ichstrong hatte in den vielen Blogs tolle Bilder gesehen und bin überhaupt auf den Geschmack gekommen. Wenn ich spazierenging habe ich tolle Motive gesehen und die wollte ich festhalten.

Gekauft habe ich eine Canon Powershot SX10IS. Fasziniert hatte mich der ausklappbare Monitor und von dem Rest hatte ich eh keine Ahnung.

Die ersten Kommentare netter Mitmenschen waren: Warum hast du dir keine Spiegelreflexkamera gekauft?

Gute Frage. Vielleicht weil diese teurer sind und ich noch gar keine Ahnung vom Fotografieren hatte/habe. Und für eine Anfängerin die bisher nur geknipst hat, finde ich meine Kamera ganz passabel.

Trotzdem macht mich die Gebrauchsanweisung wahnsinnig. Mir fehlen Zusammenhänge und ein logischer Aufbau. Ich weiß nicht wer sowas schreibt, aber derjenige hat sich garantiert keine Gedanken gemacht, das so ein Anleitung auch lesbar und verstehbar sein sollte.

Ich lerne gerade Therorie aus dem Buch „Der große Humboldt Fotolehrgang“ von Tom Striewitsch und nehme mir die Gebrauchsanweisung der Kamera nochmal systematisch vor. Und dies verlangt schon ‘ne Menge Geduld. (Nebenbei bemerkt: einen VHS Workshop habe ich auch schon hinter mir. Aber dazu später vielleicht mehr)

Das Internet ist (ausnahmsweise) nicht sehr hilfreich. Die Foren laufen vor lauter Technikverliebtheit über und meistens verstehe ich nur Bahnhof während des Lesens. Außerdem sind mir die dortigen Ansprüche zu teuer. Sowas hab ich im Bereich des Nähens hintermir. Obwohl ich festgestellt habe, Frauen sind da doch nicht ganz so verrückt.

Mir fehlt ein Frauenforum fürs Fotografieren. Nicht rein für Frauen, bitte nicht falsch verstehen. Aber ein Forum zum Austauschen und nicht so technikfixiert und pixelzählend.

Baustelle

5. September 2009

Ich bau mal wieder an einem Blog. Nachdem ich meinen alten Blog nie so wirklich zu leben erweckt habe, und ich auch lieber mit WordPress schreibe, bin ich halt hier gelandet.

„Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“

„Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.“

Mark Twain

Das ist ziemlich gut umschrieben, wie ich seit geraumer Zeit gelebt habe. Damit wird man nicht wirklich glücklich.

Seit mehreren Wochen arbeite ich daran, dies wieder zu verändern. Mir Ziele zu stecken, die ich nicht aus den Augen verlieren und nicht soviel zu verschieben.


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